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Das 2. Chakra

Zweites Chakra: Sakralchakra/Sexualchakra

Stichworte: Lebensfreude, Gefühlsleben, Stimmungen, Leidenschaft, Erotik, Sexualität, Begeisterungsfähigkeit, Geben und Nehmen, Kreativität, Vitalität, Entstehung des Lebens.

 

Farbe

Orange

Element

Wasser

Themen

sinnliche Ebene der Sexualität; Erotik; ursprüngliche Gefühle. Innere Verbundenheit mit den befruchtenden und empfangenden Energien in der Natur, schöpferische Kräfte. Loslassen und mit dem Leben fließen.

Lage

einige Fingerbreit unterhalb des Bauchnabels

Körper-Zuordnung

Geschlechts- und Unterleibsorgane, Keimdrüsen, Beckenraum, Harnblase, Nieren, Kreislauf, Körpersäfte (Blut Lymphe, Schweiß, Verdauungssäfte, Sperma, Urin, Tränen), Kreuzbein, Immunsystem Drüsen: Eierstöcke und Hoden. Hormone: Östrogen, Testosteron, Progesteron.

Sinnesfunktion

Geschmacksinn

Steine

Oranger Beryll, oranger Jaspis, Karneol, Citrin, Mondstein, Saphir

Aromen

Ylang-Ylang, Sandelholz, Myrrhe, Blutorange, Pfeffer, Vanille, Orange, Palmarosa, Muskatnuss, Myrrhe, Zypresse

Bachblüten

Oak, Olive, Pine

Räucherstoffe

Vanille, Tolu, Styrax, Benzoe, Rosenholz, Angelikawurzel, Myrrhe, Sandelholz, Drachenblut, Weihrauch

Symbol

Sechsblättriger Lotus

Lichtwesen

Aufgestiegene Meister: Seraphis Bey, Sanat Kumara;
Erzengel: Michael

Anregung

Kreative Arbeiten, sinnliche Freuden, Körperöle, Entspannung, Düfte, Blumen, Verbindung mit dem Element Wasser, ausreichend trinken, Aufenthalt am und im Wasser, duftende Bäder

Ernährung

Entwässerndes Gemüse, Salat, Tees, orangefarbene Lebensmittel und Gewürze, Möhren, Orangen, Mandarinen, Paprika, Kürbis, Papaya, Mango, Marillen, Aprikosen

 

 

 

Das Sakralchakra ist das Zentrum unserer Grundenergie und somit wichtig für Vitalität und die Grundversorgung des Energiesystems. Es steuert die Geschlechtshormone, die Gefühle und die sexuelle Energie, die eng mit der Lebenskraft und zusammenhängt. Damit verbunden sind Sinnlichkeit, Lebensfreude, Kreativität und Anziehungskraft. Dieses Chakra ist für Zeugung und Geburt zuständig.

 

Es steht für die ursprüngliche Lebenslust und die göttliche Schaffenskraft und ist der Sitz ungefilterter ursprünglicher Emotionen. Es ist auch das Zentrum der menschlichen Sexualität und der weiblichen Energie. In dieser Bewusstseinsstufe liegt die Kreativität. Eng verbunden mit der Schaffenskraft ist der Fortpflanzungstrieb, der ja auch mit dem Erschaffen von etwas Neuem verbunden ist. Störungen in diesem Chakra können sich durch Krankheiten an den Geschlechtsorganen, aber auch Störungen im sinnlichen Empfinden äußern. Das Sakralchakra ist für die Regulierung der Geschlechtshormone zuständig. Eine Über- oder Unterfunktion des Sexualtriebes kann Aufschluss über ein blockiertes Sakralchakra geben. Seelisch macht sich das Ungleichgewicht durch Süchte und Antriebslosigkeit bemerkbar.

 

Ein harmonisch arbeitendes Sakralchakra sorgt für Lebenslust und eine vitale und sinnliche Beziehung zu Liebe und Sexualität. Der Körper erfährt durch die Sexualität Lebensenergie, die beim Orgasmus das System mit Energie versorgt. Es zeigt seine harmonische Funktion, in einem natürlichen Fluss unseres Lebens und unserer Gefühle. Bei einem ausgeglichenen Chakra verbinden sich Kreativität, Hingabe, Liebe und Sexualität sowie die Entfaltung intensiver Emotionen und freudvoller Bindungen zu anderen Menschen. Es befähigt uns zu einer seelisch-körperlichen Übereinstimmung in der Partnerschaft. Wir vertrauen unseren Instinkten und das Umfeld spürt unsere Vitalität. Wir ruhen in uns und haben einen ausgeprägten Familiensinn.

 

Menschen, deren Sakralchakra aktiviert ist, können sich beispielsweise auch voll einer Aufgabe hingeben oder sich auf andere Menschen und Meinungen einlassen. Das entwickelte Sakralchakra steht nicht nur für das "Zeugen von Kindern" sondern auch für alle anderen Formen des schöpferischen (zeugenden) Handelns: der Kreativität in der Kunst, im Beruf oder beim eigenen Hobby.

 

Wenn Wurzelchakra und Sakralchakra im Einklang sind, haben wir die Möglichkeit, unsere sensitiven Fähigkeiten zu vervollkommnen.

 

Hinweise für ein harmonisch arbeitendes Sakralchakra: Sinnlichkeit, Lebensfreude, Vitalität, Schöpferische Kraft, Kreativität, Sexuelle Energie, Lust am Leben, positive Bindungen zu anderen Menschen und zum anderen Geschlecht, Selbstbewusstsein, Begeisterungsfähigkeit

 

Bei einem Energiemangel des Sakralchakras kann es zu kreativen Blockaden und unterdrückten Gefühlen sowie emotionaler Unausgewogenheit wie Angst, Wutausbrüchen, Eifersucht oder unerfüllter Sehnsucht kommen. Man hat Probleme, seine eigenen Gefühle zuzulassen oder mit den Gefühlen anderer Menschen umzugehen. Die körperliche und sexuelle Vitalität sind gemindert. Oft ist der Fluss des Gebens und Nehmens gestört. Das kann sich auf verschiedenste Weisen äußern: Probleme im sinnlich-sexuellen Empfinden wie Schwierigkeiten mit einem Überschuss oder Mangel an sexueller Energie (Frigidität, Sexsucht) kann sich auch durch häufig wechselnde Partner und Bindungsunfähigkeit (Vereinsamung, Isolation) zeigen. Körperlich kann sich die Störung auch als Fettleibigkeit (Horten, alles behalten wollen) oder Magersucht (Ablehnung, nichts nehmen wollen) zeigen.

 

Hinweise für ein Ungleichgewicht im Sakralchakra: Unfähigkeit das Leben zu genießen, seelische Kraftlosigkeit, Motivationslosigkeit, Eifersucht, Schuldgefühle, zwanghaftes Sexualverhalten, Sexgier, sexuelles Desinteresse, Suchtgefährdung, starke Stimmungsschwankungen, Triebhaftigkeit, Menstruationsbeschwerden, Erkrankungen der Gebärmutter und Eierstöcke, Prostata- und Hodenerkrankungen, Potenzstörungen, Pilzerkrankungen der Geschlechtsorgane, Geschlechtskrankheiten, Nieren- und Blasenprobleme, Harnwegsinfekte, Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, Hüftschmerzen, Folgeerscheinungen mangelnder Entgiftung. Erkrankungen von Blut und Lymphsystem.